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Innsbrucker Capellknaben Presse
Tiroler Tageszeitung

"Gregorianische Kinder"
Oktober, 1996

Die Innsbrucker Capellknaben nehmen in der Hofkirche eine Tradition wieder auf und gestalten die musikalische Liturgie wie vor Jahrhunderten. (von Rainer Lepuschitz)
INNSBRUCK. In der europäischen Musikresidenz Innsbruck zählten zur Hofmusik seit deren Gründung durch Siegmund den Münzreichen auch "Capellknaben". Sie hatten vor allem bei den Gottesdiensten des Landesfürsten in seiner Hofkirche zu singen.
Vor fünf Jahren wurden die Capellknaben, die 1726 aufgelöst worden waren, von Howard Arman wiedergegründet. Seither sind sie mit Kirchenmusik erfolgreich, aber auch auf Opernbühnen und in Konzerten.
Jetzt kehren die Capellknaben zu ihren Wurzeln zurücl. Fünf- oder sechsmal pro Jahr werden sie in den Gottesdiensten die damals üblich gregorianische Messmusik singen. Das historische optische Ambiente in der Hofkirche - auch die Kerzen bei den Schwarzen Mandern werden entzündet - erhält die akustische Entsprechung. Eine Choralschola von 20 Knaben und zehn Männern bietet zum Auftakt die Missa cunctipotens genitor Deus. Zwischen den Versen kommen von der Orgel italienische Renaissancewerke.
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Sonntag, 20. Oktober 1996, 19 Uhr, Hofkirche zu Innsbruck

 


 

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Innsbrucker Capellknaben
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